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SUMMARY:Walter Kaufmann: Welch ein Leben!
DESCRIPTION:Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies \nIn ehrendem Gedenken an Walter Kaufmann \nGefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages\nFFA und Kurt und Hildegard Löwenstein/Losten Stiftung \nIn Zusammenarbeit mit 321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. und dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. \nWeltpremiere auf dem 27. Internationalen Jüdischen Filmfestival\nBerlin/Brandenburg am 13.\, 14. und 16.8.21 \nEingeladen zum Dokumentarfilmwettbewerb\n30. Filmkunstfest Schwerin 30.8. – 5.9.21 \nBundesweiter Kinostart am 30.9.21 \nPremiere in Hamburg im Abaton Kino\nam Sonntag 10.10.21 um 11 Uhr\nin Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper\nGrußwort: Sabine Witt\, Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung\n \nin Zusammenarbeit mit:\nGesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.\nJüdische Gemeinde in Hamburg KdöR\nStolpersteininitiative Hamburg\nVVN-BdA Hamburg\nHamburger Autorenvereinigung e.V. \nam Sonntag 17.10.21 um 11 Uhr weitere Vorführung \nwww.walterkaufmannfilm.de \nIm Leben des am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich auf außergewöhnlichste Weise weltweit bedeutende Ereignisse\, Katastrophen\, Erschütterungen des letzten Jahrhunderts\, die bis in unsere Gegenwart wirken.\n1924 kommt er als Sohn namens Jizchak der armen\, jungen polnischen Jüdin Rachel Schmeidler in Berlin zur Welt. 3 Jahre später adoptiert ihn ein wohlhabendes Duisburger Ehepaar. Im Gegensatz zu seinen Adoptiveltern Johanna und Sally Kaufmann konnte Walter Kaufmann der Vernichtung durch die Nazis entkommen\, rettete sich als Jugendlicher mit\neinem Kindertransport nach England. Wurde dort interniert und mit dem berüchtigten Schiff „Dunera“ von den Engländern nach Australien verfrachtet\, wo er noch fast zwei Jahre in einem Internierungslager verbringen mußte. \nEr wurde australischer Soldat\, Hochzeitsfotograf\, Seemann und später preisgekrönter Schriftsteller. Bewußt entschied er sich Mitte der 50iger Jahre für ein Leben in der DDR. Er behielt seinen australischen Paß\, durfte als Journalist und Schriftsteller ausreisen und verarbeitete diese Erfahrungen in zahlreichen Reportagen und Büchern\, die in der DDR in extrem hohen Auflagen erschienen. Von 1985 bis 1993 stand er als Generalsekretär dem PEN-Zentrum vor. Hochrangige Auszeichnungen wie der Fontane-Preis\, der Heinrich-Mann-Preis sowie der Literaturpreis Ruhr\nwurden ihm zugesprochen. \nDer Film wandelt auf den Spuren seiner Lebenswege an internationalen Schauplätzen: USA\, Kuba\, Australien\, Japan und Israel. In Deutschland sind die Filmstationen Berlin\, wo er seit 1956 lebt\, Duisburg\, wo er seine Jugend erlebte und Born am Darß\, wo er die Sommermonate verbringt. Für uns Filmemacher sind die wesentlichen Inhalte des Lebens von Walter\nKaufmann: die katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus\, die Bürgerrechtsbewegung in den USA\, der legendäre Prozeß gegen Angela Davis\, die Erlebnisse in Kuba\, die Auswirkungen des Atombombenabwurfs in Japan\, die unendliche Geschichte der israelisch-palästinensischen Auseinandersetzung\, der Zusammenbruch der DDR\, die Wiederkehr\nnationalistischer\, antisemitischer Strömungen in Deutschland. \nEin wichtiges im Film wiederkehrendes dramaturgisches Element ist die Umsetzung des Briefwechsels von Sally und Johanna Kaufmann mit ihrem Adoptivsohn Walter. Dieser erhaltene bewegende Austausch beginnt mit dem Kindertransport von Walter nach England und endet an dem Tag der Deportation der Eltern nach Theresienstadt. \nSeit seiner Jugend schlägt sich Walter Kaufmann auf die Seite der Verfolgten und Entrechteten dieser Erde. Seine Abenteuerlust ist Ausdruck eines wachen Geistes\, der die Welt mit eigenen Augen erfassen will. Es ist eine seltene letzte Gelegenheit für junge und ältere Zuschauer\, die Welt aus der Perspektive dieses Zeitzeugen vermittelt zu bekommen. \n 
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LOCATION:Abaton Kino\, Allende-Platz 3\, Hamburg\, 20146\, Deutschland
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