September 2020: Neues von der Hamburger Autorenvereinigung

Hier finden Sie ab sofort Neuigkeiten von Mitgliedern und Freunden der Hamburger Autorenvereinigung. Dieses Mal: Vier Bücherneuerscheinungen und zwei Auszeichnungen!

Neue Bücher

Dagmar Fohl: „Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“

Copyright: Verlag Gmeiner

Am Mittwoch, den 9. September erscheint der neue Roman von Dagmar Fohl, Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt, ein Roman über das Leben des Generalkonsuls Aristides de Sousa Mendes, der auch der „portugiesische Oskar Schindler“ genannt wird.

Zum Buch:
Tausende von jüdischen und nichtjüdischen Flüchtlingen stehen im Sommer 1940 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten vor dem portugiesischen Konsulat in Bordeaux und warten auf das rettende Visum. Erschüttert vom Leid der Menschen stellt Aristides de Sousa Mendes trotz Verbot der Regierung Salazar in wenigen Tagen 30.000 Flüchtlingen Visa aus. Doch es folgen Konsequenzen, die ihn hart treffen.
Ein Europa-Roman, der aktueller nicht sein könnte.

Ein kurzes Lesungs-Video unter https://www.youtube.com/watch?v=Cc8mh470B_o

Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt
Dagmar Fohl
220 Seiten
Hardcover 20.00 €  (E-Book 14.99 €  )
ISBN 978-3-8392-2771-8
Erscheinungstermin: 09.09.2020


Dagmar Reichardt und Gudrun Thiessen-Schneider (Hg.): Follow Arts. Texte zu digitalen Welten und analogen Formaten von Claus Friede

Copyright: Verlag Peter Lang

Follow Arts lautet der richtungsweisende Titel des ersten und soeben erschienenen Buchs von und mit Claus Friede (geb. 1960 in Essen).
Unter diesem kunstfreundlichen und kunstfreudigen kulturellen Imperativ vereint der über 500 Seiten starke, von Dagmar Reichardt und Gudrun Thiessen-Schneider herausgegebene Band ausgewählte Texte von Claus Friede aus den letzten drei Jahrzehnten (1990-2020). Genauer gesagt: 85 bislang verstreut gedruckte Artikel, Katalogtexte und Zeitungsartikel sowie unveröffentlichte Reden, gehalten als Einführung zu seinen eigenen Ausstellungen und denen anderer Kuratoren, auf Kulturveranstaltungen, Vernissagen und kunstaffinen öffentlichen Events, oder auch als Laudatio, öffentliche Vorträge und geführte Gespräche über und mit Größen aus dem deutschen Kulturleben und der internationalen Kunstbranche: von Sol LeWitt und Franz Erhard Walther über Clegg & Guttmann, Hanne Darboven, Ólafur Elíasson, Till Nowak, Iris Schomaker, bis hin zu Wim Wenders, Michael Batz, Eric Kandel, Chico Colvard, Alexander Kluge, Hieronymus Proske, Yang Chi-Hsin, Yahon Chang, Stefan Szczygiel, Steve Reich, Johannes Kalitzke, Yvonne von Schweinitz u.v.a.m.

hg. v. Dagmar Reichardt und Gudrun Thiessen-Schneider (Hg.), Band 5 der Buchreihe Transcultural Studies – Interdisciplinary Literature and Humanities for Sustainable Societies (TSIL), Berlin et al.: Peter Lang Publishers, 2020, 580 Seiten
ISBN 978-3-631-81471-0

Weitere Infos hier.


Elisabeth Melzer-Geissler: „Eine Reise zu IGOR MITORAJ“

Copyright: Verlag NOTschriften

Igor Mitoraj
(1944-2014)
Mitoraj kam 1944 als Sohn einer polnischen Zwangsarbeiterin und eines französischen Kriegsgefangenen in Sachsen zur Welt. Er wuchs in der Nachkriegszeit in Polen auf und studierte an der Kunstakademie in Krakau Malerei. 1968 emigrierte er nach Paris und fand später in der Toskana seine Wahlheimat. Seit den Achtzigerjahren eroberten seine Werke die bedeutendsten Museen und Galerien der Hauptstädte Europas und der Welt – bis in die USA, nach Kanada und Japan. Er wurde Ehrenbürger mehrerer Städte und für seine Werke mit renommierten internationalen Preisen ausgezeichnet. Igor Mitoraj erhielt zweifach die Doktorwürde honoris causa und arbeitete für die berühmtesten Bühnen Italiens.

Zum Buch
Die Kunst Mitorajs – dieses Wagnis zwischen Moderne und Antike – beeindruckte mich vom ersten Moment an, ohne dass ich mir diese Faszination erklären konnte.
Zwischen 2016 und 2019 versuchte ich dem Rätsel auf die Spur zu kommen – in Italien und Sachsen, in Krakau und Paris. Mein beglückendstes Erlebnis: An vielen Orten wurden Fremde zu Freunden. Meine tiefste Erschütterung: Hautnah begegnete mir das Ausmaß des Nationalsozialismus. Am Ende meiner Recherchen zu dieser interessanten Biografie wurde mir bewusst, dass aus der Reise zu IGOR MITORAJ auch eine Reise zu mir selbst geworden ist.
(Die Autorin)


Heidrun Schaller:  „Die alten Drachenflügel schütteln – Reisegedichte einer Pilgerin“

Erschienen im elbaol Verlag Hamburg ISBN 078-3-939771-82-1

Gedichte, entstanden während 16 Reisen: Südafrika/Namibia; Russland – Oranienbaum, St. Petersburg; Island; Sahara; Australien; Canada; Norwegen; Nord-Indien; Schottland; Chile; Ägypten; Türkei; Wüste Gobi Mongolei; Cornwall, England und NDR Reise nach Russland

16 „Pilgerfahrten“ wie ich sie erlebt und erspürt habe, fügen sich hier zu einem lyrischen Reisetagebuch zusammen- bildliche Worte, illustriert mit zahlreichen Aufnahmen aus dem Fotoalbum der Autorin

Copyright: Elbaol Verlag

Auszeichnungen

Juliane Pickel belegte 2017 mit  ihrer Kurzgeschichte „Freier Fall“ den ersten Platz beim Wettbewerb um den Walter-Kempowski-Literaturpreis. 2018 erhielt sie den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg. Jetzt wurde die Hamburger Autorin und Journalistin mit dem Peter- Härtling-Preis ausgezeichnet. Gratulation!


Volker Maaßens Gedichtband „Zanshin“ wurde zweisprachig verlegt und in der Ukraine über 1000mal herausgebracht. Nun erhielt er von Odessa dafür die Auszeichnung Goldener Diamant und aus Russland von dem Siegel „Goldene Feder“ die bisher nur einmal an einen deutschen Lyriker vergebene Dostojewski-Medaille.


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