Literaturreise nach Prato/Toskana

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Foto: Sabine Witt

Wir sind zurück von einer schönen und erfolgreichen Literaturreise in die Toskana! Das Bild zeigt uns vor der eindrucksvollen Bibliothek „Lazzerini“ in Prato, die seit ein paar Jahren ihren Sitz in der alten Textilfabrik „Campolmi“ hat und zu den wichtigsten und modernsten in Italien zählt. Der Direktor, Dr. Franco Neri, empfing uns herzlich und machte eine interessante Führung mit uns durch seine Bibliothek.

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Foto: Sabine Witt

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Bibliothek Lazzerini – die „Kathedrale der Literatur“

Im Konferenzsaal hatten wir zwei Veranstaltungen: Einen italienisch-deutschen Malaparte-Abend am 1.10., mit Vorträgen von Prof. Giuseppe Panella, Uwe Friesel und Sabine Witt, die auch als Dolmetscherin fungierte. Der Kultursenator von Prato, Simone Mangani, sprach ein Grußwort und ehrte uns durch seine Anwesenheit. Am 2.10. lasen hier Arno Surminski, Heidrun Schaller, Wolf-Ulrich Cropp, Rüdiger Stüwe und Jörgen Bracker aus ihren Werken.

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Foto: Sabine Witt

Noch sind die Reihen leer – aber insgesamt konnten wir an die 400 Zuhörer/innen zählen, allein an die 200 auf einer weiteren Lesung im renommierten Gymnasium „Copernico“ zu Prato, die Cordula Scheel, Joachim Frank und Elisabeth Melzer-Geissler bestritten.

Darüber hinaus empfingen uns der Bürgermeister von Prato, Matteo Biffoni, und die Bürgerschaftspräsidentin Ilaria Santi im Rathaus, und wir machten einen Stadtrundgang, begleitet von einigen Studentinnen einer ortsansässigen Fachhochschule.

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Foto: Sabine Witt

Bacchusbrunnen, Palazzo Pretorio, Rathaus – und auf dem Sockel Francesco Datini (1335-1410): Tuchhändler, Wohltäter und Erfinder der doppelten Buchführung und des Wechsels.

Dabei besuchten wir auch das ehrwürdige Internat „Cicognini“, in dem Malaparte und D’Annunzio die Schulbank gedrückt haben.

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Foto: Sabine Witt

Refektorium des „Cicognini“

Und wir machten einen Ausflug nach Florenz, auf dem Sabine Witt, die 2 Jahre in der Toskana gelebt hat, als Stadtführerin mit rotem Fächer voranschritt. Natürlich konnten wir es nicht unterlassen, Arno Surminski am Arno zu fotografieren. Der elegante weiße Handschuh ist einer Verletzung bei der Gartenarbeit zu verdanken.

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Foto: Sabine Witt

Abgerundet wurde unsere Reise durch gemeinsame Abendessen, die wir bei guter, feuchtfröhlicher Laune, authentischem Essen und interessanten Gesprächen verbrachten.

Unser Dank gilt allen Beteiligten  – besonders Peter Schmitz vom deutsch-italienischen Kulturverein Si-Po, der als Mitorganisator wesentlich zum Gelingen der Reise beigetragen hat.

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