Valentin Polcuch

Verstorbenes Mitglied

 

Biografie

Valentin Polcuch wird am 07.09.1911 in Rostow am Don geboren. Er besucht das Deutsche Gymnasium in Posen, macht Abitur und studiert Slawistik und osteuropäische Geschichte. Mit Studienbeginn beginnt er seine journalistische Arbeit als Volontär. Nach seiner Zeit als Soldat beginnt er in Bayern neu und arbeitet als Dolmetscher für Englisch und (fast) alle slawischen Sprachen in Regensburg und München im Dienst amerikanischer, australischer und schließlich bayerischer Amtsstellen. Er versucht seine schriftstellerischer Arbeit wieder aufzunehmen, arbeitet aber auch als Kunstdrechsler, Theaterinspizient, Obstpflücker und Auswanderungsreferent beim Bayerischen Sozialministerium. In den sechziger Jahren kann er den erlernten Beruf des Redakteurs in Hamburg wieder aufnehmen. Nebenher arbeitet er an seinen lyrischen Werken und übersetzt moderne polnische Lyrik. Valentin Polcuch wird Feuilleton-Redakteur in der WELT (Welt der Literatur) mit Helmuth de Haas. Willy Haas, Hans Eberhard Friedrich, Eckehardt Kleßmann und anschließend TU-Kritiker. Nach der Pensionierung folgt eine Fortsetzung der Arbeit als freier und fester Mitarbeiter und Reisen z.B. für GEO (fünfwochenlange Reise durch die Sowjetunion von Leningrad bis Samarkand) sowie die Arbeit für die Reisefeuilletons in WELT, GEO und MERIAN schließen sich an.

Veröffentlichungen

"Nach dem Verlassen der Steppe. Fahrten und Irrfahrten eines östlichen Menschen" (1984), "Auf Santners Wiese. Als der Krieg vorüber war" (1986).