Thodoris Vlachodimitris

Verstorbenes Mitglied

 

Biografie

Thodoris Vlachodimitris wurde in Griechenland im Dorf Soulinari geboren. Vom 16. 20. Lebensjahr nahm er am Nationalen Widerstand in Griechenland teil, wurde von 1948 bis 1951 in die Konzentrationslager von Moudros/Lemnos und Makronessos verbannt, war Mitkämpfer gegen den Staatsstreich des Königs (1965) und aktiver Gegner der Diktatur (1967-1974). Er studierte an der philosophischen Fakultät der Universität von Athen, an der Panteios Universität und danach an der Universität Hamburg, hatte ein Stipendiat der griechischen Nationalen Forschungsanstalt und arbeitete ab Ende 1967 als Forscher und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sprachwissenschaftlichen Seminar der Universität Athen. 1968 sah er sich gezwungen, ins Ausland zu flüchten. Von 1969 bis 1980 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und arbeitete anschließend bis 1990 an der Akademie der Wissenschaften in Göttingen und der Universität Hamburg sowie als Autor zahlreicher Beiträge. Gleichzeitig lehrte er an der Hamburger Volkshochschule Kunst- und Kulturgeschichte, Philosophie, griechische Sprache und Literatur.

Veröffentlichungen

"Der andere Weg", Hamburg 1973 und Athen 1980; "Land aus Stein", Hamburg 1975; "Zimbeln", Athen 1977; "Cyrnbals", Athen 1978; "Die Rückkehr des Feiresias", Athen 1982; "Neues aus der Stadt von Nestor", Hamburg 1984; "Menschliche Größe", Hamburg 1987; "Generationen von Menschen", Hamburg 2000.