Foto: Matthias Eckert, Weimar

Peter Rösler García

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Biografie

Peter Rösler (Pseudonym: Peter García) kam 1946 in Heidelberg als Sohn eines französischen Soldaten spanischer Herkunft und einer deutschen Mutter zur Welt. Nach der Mittleren Reife und dem Abschluss einer Banklehre in Köln arbeitete er vier Jahre lang als Buchhändler für englische und russische Bücher in London. Wieder in Deutschland zurück verkaufte er Stahlprodukte und studierte Betriebswirtschaft. Anschließend ging er für drei Jahre als Maschinenimporteur und Betriebswirt nach Kolumbien. 1979 ließ er sich in Hamburg nieder, wo er bis 1985 Maschinen nach Lateinamerika und Asien exportierte und abends Indonesisch an der Universität Hamburg studierte. Von 1986 bis 2011 war er Fachjournalist und Lateinamerika-Berater für deutsche Unternehmen, Handelskammern und Ministerien und außerdem seit 1990 stellvertretender Geschäftsführer im Lateinamerika Verein. Während dieser Zeit verfasste er Länderanalysen und Zeitungsartikel hauptsächlich auf Deutsch sowie auf Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Indonesisch (u. a. Handelsblatt, Die Welt, Süddeutsche Zeitung, Kompas Jakarta, GIGA-Institut Hamburg, deutsche und internationale Fachzeitschriften). Seit 2012 ist er als Schriftsteller tätig. Er ist verheiratet und lebt in Hamburg-Eimsbüttel.

 

 

Veröffentlichungen

Bücher seit 2012

Seine Autobiografie „Franzosenbalg – Völker sind zum Mischen da“ wurde 2016 vom Eckhaus Verlag Weimar herausgegeben (ISBN 978-3945294116). In diesem Buch bettet er seine Erfahrungen der Nachkriegszeit und die jahrzehntelange Suche nach seinem leiblichen Vater und seiner Identität in einen breiten geschichtlichen Kontext ein. Es geht um Vorurteile, Gewalt, Rassismus und die Akzeptanz von Menschen anderer Herkunft.

Im Januar 2020 kam die französische Übersetzung dieser Autobiografie bei Livre Actualité in Rézé, Frankreich unter dem Titel „Le fils allemand inconnu“ heraus (ISBN 978-2754308243).

Sein Roman „2084 – Genies und rasierte Affen“ wurde Anfang Juni 2020 vom Ultraviolett Verlag, Weimar veröffentlicht (ISBN 978-3968870069). Er spielt in Deutschland, Brasilien und den USA und lässt aktuelle Trends in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Technik und Medizin in nicht allzu ferner Zukunft Realität werden.

Sonstige Veröffentlichungen seit 2012

2013 erschien sein Beitrag „Brasilien und Deutschland“ zum Buch „Das Politische Brasilien“ im Wochenschau-Verlag Schwalbach (ISBN 978-3899748994).

2018 beschrieb er das Leben der Brasilianerin „Aracy Moebius de Carvalho“, die im Dritten Reich vielen europäischen Juden das Leben rettete. Diese Kurzbiografie wurde in der Datenbank Hamburger Frauenbiografien veröffentlicht.

 

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