Reimer Boy Eilers

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Biografie

Reimer Boy Eilers, geb. 1948, verlebte seine Kindheit auf Helgoland mit einem Onkel als Haifischer und einem Großvater als Leuchtturmwärter. Auf dem Festland promovierte er in den Wirtschaftswissenschaften. Seine Schwerpunkte sind Reiseliteratur, Lyrik und der Roman. Reportagen und Essays u.a. in Mare und Stern.

1984 Shortlist auf der Frankfurter Buchmesse für das beste Debüt. U.a. 1993 Literaturförderpreis der Hansestadt Hamburg, 1998 Stipendium des Landes Schleswig-Holstein, 2003 Reisestipendium des Auswärtigen Amtes nach Chile und 2018 Einladung zum Internationalen Poesiefestival in Prischtina/Kosovo.

Reimer Boy Eilers ist Landesvorsitzender des VS Hamburg, Mitglied im Deutschen PEN Club und im „Syndikat“, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautor*innen. Derzeit ist er auch Vertreter im Rat für deutsche Rechtschreibung. 2017 veröffentlichte er seine gesammelten Gedichte „Sprechen mit Seezungen“ (Verlag Expeditionen). 2018 erschien ein neuer Krimi mit dem Privaten Ermittler Yakub Edel Singer „Nieren für St. Pauli“ (Telegonos Publishing). 2018 gab Eilers zus. mit anderen die Anthologie „Fluchtpunkt Hamburg. Texte im Exil“ heraus (Verlag das Bosnische Wort, Wuppertal und Tuzla).

Mehr Infos auf Wikipedia und Amazon Autorenseite

Homepage: www.reimereilers.de

Veröffentlichungen

All die verwirrten Männer
Roman
Telegonos Publishing, Frielendorf 2016

 

Die schlimmste Küste der Welt. Von Chiloé zur Magellanstraße Verlag Reisebuch.de, Eutin, 2015
Goethe, Glück und Helgoland Erzählungen
Kadera Verlag, Nordersetdt, 2015

 

Ebenholz und schwarze Tränen. Yakub Singer ermittelt
Kriminalroman
Kadera Verlag, Norderstedt, 2015

 

Das neue Tor zur Welt. Vierzig Jahre Container im Hamburger Hafen
Mare Verlag, Hamburg, 2009

Über den Debüt-Roman "All die verwirrten Männer" von 1984 schrieb ein Kollege: "Gehört zum Besten, was ich in den letzten Jahren gelesen habe." (Nicht direkt, Zeitschrift für Literatur). - "Penetration." (STERN)

Über "Die Entdeckung des Meeresleuchtens" (Agimos, Kiel 2001) hieß es aus geneigter Feder: "Wenn die Meeresgötter einem gewogen sind, schreibt man vielleicht solche Gedichte." (MARE - Die Zeitschrift der Meere) "Auf ganz verborgene und eigenartige Weise sind Eilers' Gedichte bescheiden, sie spreizen und zieren sich nicht, keine falschen Töne..." (NDR Abendjournal) . "Es geht auch unkomplizierter, witziger, unterhaltsamer wie bei dem Helgoländer Reimer Eilers, der seine Sätze in die Form der Insel Sylt gießt." (SHZ v. 6. Juni 2006)

"Im Blauwasser" (Nordwindpress, Schwerin 2006) sind für geneigte Leser schon mal Erzählungen, "durch die der Meerwind pulst, ein Rhythmus, so kompakt wie das Tintenschwarz ozeanischer Wolken, Naturbilder, durchfegt von aufböender Sprachgewalt." (Waiblinger Zeitung). - Abgewogen zum selben Werk die FTD: "Reimer Eilers erzählt, aus einem reichhaltigen Erlebnisfundus schöpfend, in seinen 'Travelogues' von Sansibar, von Martinique und anderen Sehnsuchtsorten. ... Seine kenntnisreiche, sehr persönliche Hommage an das Meer dürfte auch Landratten gefallen." (Financial Times Deutschland)

2011 gründete Reimer Boy Eilers zusammen mit Kollegen den Verlag Expeditionen, der neue Werke ebenso wie die Backlist als E-Books publiziert. Dazu gehören u.a. "In Schwierigkeiten" Ein Story-Reader mit Spannungsgeschichten, "Lenz Hochsicherheit" (Erzählung, aus dem Projekt Hamburger Tetralogie) und "Ein wunderbarer Copyshop" (Roman. Dritter Teil der Hamburger Tetralogie).

Über die Erzählung "Lenz Hochsicherheit" urteilte Emina Kamber: "Der Autor wählt eine knappe Erzählform. Er bringt die Handlung in einen dynamischen Rhythmus und sorgt dadurch für einen fließenden Übergang sehr unterschiedlicher Situationen. Für den Leser erzeugt das einen Sog, er möchte die Geschichte in einem Rutsch durchlesen. ... Das Hauptthema umfasst eine bittere und schockierende Haltung der Polizeibehörde gegenüber dem Protagonisten Georg Lenz."

Mehr Infos zu Eilers unter Wikipedia, Website oder Amazon Autorenseite.

 

Ehrungen und Preise

Unter anderem Shortlist für das beste literarische Debüt auf der Buchmesse 1984 in Frankfurt am Main.
Förderpreis Literatur 1985 der Stadt Hamburg. Auszeichnung auf dem GangART Festival für originäre Musik und Literatur 1991 in Krefeld.
Förderpreis Literatur 1991 der Stadt Hamburg. Reisestipendium für die Teilnahme am Internationalen Poesiefestival 1998 in Struga, Mazedonien.
Arbeitsstipendium des Landes Schleswig-Holstein 1998 im Bamberger Haus in Rendsburg.
Reisestipendium des Auswärtigen Amtes für eine Recherchereise (Romanprojekt "Magellan") 2004 nach Patagonien (Argentinien und Chile).