Liselotte Fritsch-Voelkner

Verstorbenes Mitglied

 

Biografie

Liselotte Fritsch-Voelkner wurde am 10.05.1908 als Tochter des Obermagistratsrats G. Voelkner in Berlin geboren. 1928 erhielt sie das Reifezeugnis des Oberlyzeums Berlin-Pankow und 1932 das Reifezeugnis eines Realgymnasiums durch Ergänzungsprüfung im Lateinischen. Ein Studium in Berlin, Königsberg und Jena in den Fächern Germanistik, Geschichte, Soziologie, Psychologie, Philosophie und Zeitungswissenschaften schloss sich an. Während des 16- semestrigen Studiums legte Liselotte Fritsch-Voelkner die Mittelschullehrerprüfung ab und trat 1936 in den Berliner Schuldienst ein. 1941 wurde Liselotte Fritsch-Voelkner zusammen mit ihrer Schulklasse nach Polen evakuiert. Sie heiratete den Berliner Rektor Walter Fritsch und bekam später zwei Söhne. Nachdem sie 1943 aus dem Berliner Schuldienst beurlaubt wurde, übernahm sie eine Landschule auf der Insel Wollin. Die Flucht 1945 verschlug sie nach Thüringen und Bad Nauheim in die amerikanische Zone und Liselotte Fritsch-Voelkner wurde Managerin bei MP. 1946 gründete sie eine Industriewäscherei und wurde Mitglied bei der Industrie- und Handelskammer. Erst 1958 erfolgte der Wiedereintritt in den Schuldienst in Rheinland-Pfalz und 1969 dann die Pensionierung. 1988 wurde Hamburg zum 2. Wohnsitz.

Veröffentlichungen

Während des Studiums war Liselotte Fritsch-Voelkner journalistisch tätig für Korrespondenzen und Tageszeitungen (Feuilleton und Lokales). Es folgte politisches Kabarett bei Industrieausstellung in Friedberg und das Festspiel für das Mandelblütenfest in Gimmeldingen.
Bücher: "Gespräche mit Dir und mir"(1982), "Tänze in der Nacht" - Märchen für Menschen unserer Zeit (1986) sowie Prosa-Erzählungen (1988).