Günter Kunert

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Biografie

Günter Kunert wurde am 06.03.1929 in Berlin geboren. Nach dem Besuch der Volksschule war es Günter Kunert, aufgrund der nationalsozialistischen Rassegesetze, nicht möglich eine höhere Schule zu besuchen und er machte eine Lehre in einem Bekleidungsgeschäft. Nach Ende des Krieges studierte er in Ost-Berlin fünf Semester Grafik, bricht sein Studium dann jedoch ab. 1947 veröffentlichte er erste satirische Gedichte und Kurzgeschichten. Er wurde beeinflusst von J. R. Becher und B. Brecht, den er Anfang der fünfziger Jahre kennenlernte. 1948 trat er der SED bei. In der DDR war Kunert einer der meistgelesenen Autoren. Er beschrieb u.a. die Spannungen und Konflikte innerhalb der realsozialistischen Gesellschaft und bekam in den sechziger Jahren zunehmend Schwierigkeiten mit dem Regime. 1979 siedelte er nach Westdeutschland über. Seit 1981 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in der Nähe von Itzehoe.

Veröffentlichungen

"Wegschilder und Mauerinschriften" (1950), "Der ewige Detektiv und andere Geschichten" (1954), "Unter diesem Himmel) (1955), "Tagträume" (1964), "Der ungebetene Gast" (1965), "Verkündigung des Wetters" (1966), "Die Beerdigung findet in aller Stille statt" (1968), "Kramen in Fächern" (1968), "Englische Gedichte" (1975), "Ein englisches Tagebuch" (1978), "Camera obscura" (1978), "Fremd daheim" (1990), "Die letzten Indianer Europas" (1991), "Der Widerspruch vom Sockel" (1992), "Im toten Winkel (1992), "Baum. Stein. Beton. (1994), "Mein Golem" (1996), "Erwachsenenspiele" (1997), "Nacht Vorstellung" (1999), "Katzen" (1999), "Warnung vor Spiegeln" (2000), "Texte, die bleiben" (2002), "So und nicht anders" (2003), "Kopfzeichen vom Verratgeber" (2003), "Die Botschaft des Hotelzimmers an den Gast" (2004)

Ehrungen und Preise

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