Dr. Erna R. Fanger

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Biografie

Geboren in der alten schwäbischen Garnisonsstadt Ludwigsburg, in der einst Schiller die Lateinschule absolvierte. Die ersten drei Lebensjahre wenige Kilometer von dessen Geburtsort entfernt verbracht. In der Landeshauptstadt Stuttgart die üblichen Stationen schulischer Bildung passiert. Dort auch Ausbildung zur Buchhändlerin. 1973 Umzug nach Berlin. 1978 Umzug nach Hamburg. Dort akademische Würden erworben (Germanistik, Hispanistik, Psychologie). Indessen begeisterte Wahlhamburgerin. Noch während des Studiums (1989/90) Ausbildung als Anleiterin in Poetischer Selbstanalyse am PTI Poesietherapeutisch-Pädagogischen Institut, Berlin. 2011 Diplom als ILP-Coach und Trainerin in Integrierter Lösungsorientierter Psychologie.

20 Jahre Dozentin für Literarisches Schreiben in der „Großen Schule des Schreibens“ der „Hamburger Akademie für Fernstudien“ (bis Anfang 2014). Seit 2002 Leitung der „Schreibwerkstatt“ im „Haus im Park“, Forum für Impulse der Körber-Stiftung, Hamburg-Bergedorf. Dazwischen Unterricht in Kreativem Schreiben von Kindern in der Jungen Volkshochschule sowie hochbegabter Schüler im Rahmen der KreSch-Kurse des LI Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg.

Auf der Basis dieses Erfahrungsschatzes hat sie sich 2013, zusammen mit ihrem Mann Hartmut Fanger, einen lange gehegten Traum erfüllt: Die Gründung einer eigenen Fernschule für Literarisches – Kreatives Schreiben, mit innovativem, ganzheitlich orientiertem Konzept, in der beide Zielgruppen, „Jung & Alt“, angesprochen sind:

www.schreibfertig.com
Kleinefeine Schreibschule
für Jung & Alt, Fernstudium

Veröffentlichungen

Gedichte in den Anthologien: „Auf der Balustrade ‑schwebend. Erste Lyrikwerkstatt des Literaturzentrums“, Hamburg 1982 und „Hundert Hamburger Gedichte“, Hamburg 1983 (Mit­herausgeberin).

Diverse Artikel in „Jugendlexikon von A‑Z“, Chur/Schweiz 1992.

Artikel „Meditatives Tanzen“ In: „Lernort Gemeinde, Beiträge zur Gemeindepädagogik aus dem Evangelischen Zentrum Rissen“, 1994.

Beitrag über Marie Hirsch: Ein Frauenleben zwischen Leidenschaft und Pflichterfüllung in „Literarische Spaziergänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Hamburger Autoren erinnern an tote Kollegen“ (Hg. Anna Bardi), Verlag Jeudi, 2009. 

Seit 2012, zusammen mit Hartmut Fanger, Etablierung der „Guten Nachricht“ als festen Bestandteil des Gemeindebriefs der Hamburger St. Georgskirche. Aufgegriffen werden seitens der Medien häufig vernachlässigte Initiativen, wo bewegte Bürger selbst in die Hand nehmen, was der Staat vernachlässigt hat.

 

Wissenschaftliche Publikationen

Iberoamericana 34/35, 12. Jahrgang (1988), Nr.2/3: Rezension: Isabel Allende: „Eva Luna“.

Harenbergs Lexikon der Weltliteratur, Dortmund 1989: Diverse Artikel über Chilenische Literatur.

Magisterarbeit: Zur Semiotik des Weiblichen im literarischen Werk von María Luisa Bombal. Hamburg 1990.

Autorenlexikon Lateinamerika (Hg. Dieter Reichardt), Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M, 1992:

Diverse Artikel über Chilenische Literatur.

Frauen in der Literaturwissenschaft (Rundbrief 31, September 1991): Artikel: „Vom Cartesischen ‚Cogito, ergo sum’ zur Lacanschen Metapher für das Unbewusste ‚’Ich denke da, wo ich nicht bin’“

Frauen in der Literaturwissenschaft (Rundbrief 38/39, September 1993): Rezension: Schulz‑Jander (Hg.): „Wenn Gott ein Papierdrache ist, wer zum Teufel ist George Sand. Joyce Mansour / Gisèle Prassinos ‑ Französische Surrealistinnen“

Dissertation: „Wie ein Weib, ganz hin sich opfernd…“ Weibliches Begehren und >leibhaftiges Opfer<. Zur Fortschreibung von Opfermythen in literarischen Weiblichkeitsentwürfen des 20. Jahrhunderts. Unica Zürn – María Luisa Bombal. Vergleich. Hamburg 2001