Elsbeth Weichmann

Verstorbenes Mitglied

 

Biografie

Elsbeth Weichmann wurde in der Tschechoslowakei in Brünn (Brno) geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaft in Frankfurt a. M., Köln, Kiel und Graz (Österreich) und der anschließenden Promotion heiratete sie und ging 1928 nach Berlin. Dort arbeitete Sie als Journalistin und Mitarbeiterin der Deutschen Bühnengenossenschaft. 1933 führte die Flucht sie aus Berlin nach Paris, wo sie als Journalistin für französische, deutschsprachige und holländische Zeitungen arbeitete. 1940 flüchtete sie nach New York und studierte dort Statistik. Es folgte die Tätigkeit als Statistikerin und als Journalistin. 3 Jahre nach Kriegsende kehrte Elsbeth Weichmann nach Deutschland zurück und ging nach Hamburg. Neben dem Neuaufbau aus Trümmern, der Mithilfe und Initiative bei der Gründung von Frauengruppen für staatsbürgerliche Erziehung, der kulturellen Initiative von Jugend- und Diskussionsgruppen, dem Aufbau einer Verbraucherbewegung war Elsbeth Weichmann regelmäßig für Rundfunk und Zeitungen.
Von 1954 - 1974 war sie Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft.

Veröffentlichungen

Elsbeth Weichmann veröffentlichte zahlreiche Broschüren und Zeitungsberichte zu Wirtschaft und Kultur. Ebenso erschien das Buch "Alltag im Sowjetstaat" von Herbert und Elsbeth Weichmann 1933 (Bölter) und "Zuflucht Hamburg" 1979 (Knauss).

Ehrungen und Preise

Elsbeth Weichmann veröffentlichte zahlreiche Broschüren und Zeitungsberichte zu Wirtschaft und Kultur. Ebenso erschien das Buch "Alltag im Sowjetstaat" von Herbert und Elsbeth Weichmann 1933 (Bölter) und "Zuflucht Hamburg" 1979 (Knauss).