Erster Kurzgeschichtenwettbewerb der Hamburger Autorenvereinigung

Der Logensaal der Hamburger Kammerspiele platzte am 13. Juni 2016 fast aus allen Nähten, als sich nahezu 100 Zuhörer zur Lesung der sechs vom Vorstand in die Endausscheidung entsandten Autoren und Autorinnen der Hamburger Autorenvereinigung zur Lesung ihrer Kurzgeschichten zum Thema „unterwegs“ einfanden. Die eigenen Texte mussten selbst in 10 Minuten vortragen werden. Nach Ablauf dieser Zeit war nur noch die Beendigung des Satzes erlaubt. So erhielt jede Geschichte noch einmal über den jeweiligen Vortrag eine besondere Note. Das Auditorium entschied sich am Ende für Joachim Frank und seine Geschichte „El condor pasa“ in der die Erlebnisse einer Reisegruppe im Andenstaat Peru zu den mächtigen Greifvögeln und die menschliche Reflexion, die ihr Anblick und ihre majestätischen Flugbewegungen besonders bei einem Teilnehmer auslösen, eindrucksvoll geschildert werden. Frank erhielt Urkunde und das Preisgeld von 500 €.

Auf den zweiten Platz kam Maren Schönfeld mit ihrer Geschichte „Rosas Hut“.

 

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 von links nach rechts: Wolf-Ulrich Cropp, Sabine Witt, Jutta Haar, Monika Buttler,
Dirk Becker, Maren Schönfeld, Joachim Frank und László Kova.

Foto: Günther von der Kammer

Sabine Witt, Vorsitzende der Hamburger Autorenvereinigung: „Es war ein überaus gelungener Start in ein neues Projekt, das wir nun auch unbedingt fortsetzen wollen. Es ist eine kleine Leistungsschau, die sich an unsere Mitglieder und interessierte
Hamburger wendet. Letztere als Juroren über die vom Vorstand ausgewählten Autoren und Werke.“

Joachim Frank, Jahrgang 1952, lebt seit 2000 in Prisdorf bei Pinneberg. Studium von Germanistik, Sport und Pädagogik in Hamburg. Arbeitet seit 1980 als Lehrer. Viele Reisen auch in außereuropäische Länder, auf denen das Schreiben von Kurzgeschichten über Land und Leute, auch und gerade über kleine Begebenheiten am Wegesrand, begann.

Text: Peter Schmidt, Pressesprecher

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